Haartransplantation bei Frauen

Bei einem Erwachsenen ist ein durchschnittlicher Haarausfall von ca. 100-150 Haarsträhnen am Tag durchaus normal. Bei einigen Frauen liegt die Anzahl jedoch deutlich höher über diesem Wert und kann deshalb nicht mit Hilfe von anderen Faktoren verhindert werden. Dies wird zu einem wachsenden Problem für die betroffene Person.

Können Haartransplantationen an Frauen gemacht werden? Was sind die Ursachen?

Bedingt. Der Grund für die Notwendigkeit einer Haartransplantation bei Frauen ist zumeist ‘der männliche Haarausfall (andonjenik)‘. Der erste Eingriff bei Frauen gegen dieses Problem besteht darin, das Problem durch chemikalienhaltigen Produkte aus dem kosmetischen oder pharmazeutischen Sektor zu bekämpfen.

Jedoch handelt es sich in den meisten Fällen um genetisch bedingten Haarausfall, welcher mit derartigen Medikamenten leider nicht überwunden werden kann. Außerdem bringt diese Art der Behandlung zu viel Zeit- und Geldaufwand mit sich anstelle von Erfolgen. In solchen Fällen ist eine Haartransplantation die beste Alternative.

Wie erfolgt die Haartransplantation bei Frauen?

Wenn der Haarausfall gerade erst begonnen hat und sich noch in der Anfangsphase befindet, wird eine PRP Haar-Therapie angewendet, damit das Haar besser und dichter wachsen kann. Darüber hinaus ist die PRP-Methode eine der natürlichsten Behandlungsmethoden.

Bei fortgeschritteneren Fällen jedoch, empfiehlt sich die Transplantation durch Entnahme am Spenderbereich und der anschließenden Übertragung der Haarwurzeln jeweils einzeln an den kahlen Bereichen. Bei Frauen wird der Bereich zwischen beiden Ohren etwa 5-10 cm rasiert. Dieser Bereich bleibt durch die Haare im oberen Bereich, die nicht gekürzt werden, bedeckt. Zudem kann auch die Langhaartransplantationsmethode angewandt werden, bei dem keine Rasur erforderlich ist, welche deshalb von Frauen eher bevorzugt wird, welche jedoch nur von wenigen Experten durchgeführt wird. Dabei werden mit Hilfe von einem Stift ähnlichen chirurgischen Gerät einzelne Haare an die verdünnten Stellen transplantiert.

Es wird eine ca. 7-stündige Operation durchgeführt. Die Entnahme der Haarfollikel dauert in etwa 3 Stunden, die Öffnung der Kanäle ca. 1 Stunde und ungefähr 3 Stunden werden benötigt, um die Haarfollikel auf die geöffneten Kanäle zu übertragen. Natürlich können diese Zeiten von Person zu Person leicht variieren. Die Operation wird unter örtlicher Betäubung schmerzfrei durchgeführt und es wird empfohlen, dass sich die Patienten die ersten drei Tage nach der Operation ausruhen.

Was ist der Unterschied bei Haartransplantationen zwischen Frauen und Männern?

Haarausfall bei Frauen tritt in der Regel im vorderen und mittleren Bereich auf. Die Haare im Bereich zwischen den beiden Ohren fallen meistens nicht aus und meistens kommt es nicht zum kompletten Haarausfall, sondern zu einer partiellen Verdünnung.

Die erste Haarwäsche bei Frauen wird am 3.Tag nach der Haartransplantation im Operationszentrum durchgeführt. Die folgenden 10 Tage waschen sie es zu Hause selbst, so wie ihr Arzt es ihnen beschrieben hat. Nach zwei Wochen erfolgt ein Schock-Haarausfall. 3 Monate nach der Operation wachsen langsam dünne Haare und stärken sich mit der Zeit. Am Ende des 8.Monats wird dann die erwünschte Dichte und voluminöses Haar erreicht.

Im Gegensatz zu Männern kann die Ursache für Haarausfall bei Frauen jedoch auch daran liegen, dass sie durch Anämie (Anämie) oder durch eine Schilddrüsen-Erkrankung auftreten. In solchen Fällen ist die Haartransplantation ohne vorherige medizinische Intervention nutzlos. Die transplantierten Haare würden ebenfalls ausfallen.